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A free download from www.umnet.com ---umnet.com,mobile your fun!--- The Project Gutenberg EBook of Max und Moritz, by Wilhelm Busch This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with almost no restr ictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms o f the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenb erg.net Title: Max und Moritz Eine Bubengeschichte in sieben Streichen Author: Wilhelm Busch R
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  A free download from www.umnet.com ---umnet.com,mobile your fun!---The Project Gutenberg EBook of Max und Moritz, by Wilhelm BuschThis eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included with this eBook or online at www.gutenberg.net <http://www.gutenberg.net/>Title: Max und MoritzEine Bubengeschichte in sieben StreichenAuthor: Wilhelm BuschRelease Date: November 26, 2005 [EBook #17161]Language: GermanCharacter set encoding: ISO-8859-1?START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK MAX UND MORITZ ***Produced by Inka Weide, Robert Kropf, Markus Brenner and?the Online Distributed Proofreading Team at?<http://www.pgdp.net/>Transcriber's notes: _ Fett / bold[] Korrektur von Satzfehlern / correction of typosMax und MoritzeineBubengeschichtein?sieben StreichenvonWilhelm Busch.Dreiundf¨¹nfzigste Auflage1906?M¨¹nchenVerlag von Braun und Schneider.VORWORT.Ach, was mu? man oft von b?sen?Kindern h?ren oder lesen!?Wie zum Beispiel hier von diesen,[Illustration: Max und Moritz]Welche Max und Moritz hie?en.?Die, anstatt durch weise Lehren?Sich zum Guten zu bekehren,?Oftmals noch dar¨¹ber lachten?Und sich heimlich lustig machten. --?-- Ja, zur ¨¹belt?tigkeit,?Ja, dazu ist man bereit! --?-- Menschen necken, Tiere qu?len,??pfel, Birnen, Zwetschgen stehlen --?Das ist freilich angenehmer?Und dazu auch viel bequemer,?Als in Kirche oder Schule?Festzusitzen auf dem Stuhle. --?-- Aber wehe, wehe, wehe!?Wenn ich auf das Ende sehe!! --?-- Ach, das war ein schlimmes Ding,?Wie es Max und Moritz ging.?-- Drum ist hier, was sie getrieben,?Abgemalt und aufgeschrieben.Erster Streich.Mancher gibt sich viele M¨¹h'?Mit dem lieben Federvieh;?Einesteils der Eier wegen,?Welche diese V?gel legen,?Zweitens: Weil man dann und wann?Einen Braten essen kann;?Drittens aber nimmt man auch?Ihre Federn zum Gebrauch?In die Kissen und die Pf¨¹hle,?Denn man liegt nicht gerne k¨¹hle. --[Illustration: Witwe Bolte]Seht, da ist die Witwe Bolte,?Die das auch nicht gerne wollte.[Illustration: Drei H¨¹hner und ein Hahn]Ihrer H¨¹hner waren drei?Und ein stolzer Hahn dabei. --?Max und Moritz dachten nun:?Was ist hier jetzt wohl zu tun? --?-- Ganz geschwinde, eins, zwei, drei?Schneiden sie sich Brot entzwei,?In vier Teile jedes St¨¹ck?Wie ein kleiner Finger dick.?Diese binden sie an F?den,?¨¹bers Kreuz, ein St¨¹ck an jeden,[Illustration: Vier Brotst¨¹cke]Und verlegen sie genau?In den Hof der guten Frau. --[Illustration: Da kommen sie]Kaum hat dies der Hahn gesehen,?F?ngt er auch schon an zu kr?hen:?Kikeriki! Kikikerikih!!?Tak, tak, tak! -- da kommen sie.[Illustration: ... und schlucken das Brot]Hahn und H¨¹hner schlucken munter?Jedes ein St¨¹ck Brot hinunter;[Illustration: Keines kann von hinnen]Aber als sie sich besinnen,?Konnte keines recht von hinnen.[Illustration: Kreuz und Quer]  In die Kreuz und in die Quer?Rei?en sie sich hin und her,[Illustration: ... und in die H?h]Flattern auf und in die H?h',?Ach herje, herjemineh![Illustration: ... auf den Ast]Ach, sie bleiben an dem langen,?D¨¹rren Ast des Baumes hangen. --?-- Und ihr Hals wird lang und l?nger,?Ihr Gesang wird bang und b?nger.[Illustration: noch schnell ein Ei]Jedes legt noch schnell ein Ei,?Und dann kommt der Tod herbei. --[Illustration: Witwe Bolte in der Kammer]Witwe Bolte in der Kammer?H?rt im Bette diesen Jammer:[Illustration: ... tritt heraus]Ahnungsvoll tritt sie heraus,?Ach, was war das f¨¹r ein Graus![Illustration: ... und trauert]?Flie?et aus dem Aug', ihr Tr?nen!?All' mein Hoffen, all' mein Sehnen,?Meines Lebens sch?nster Traum?H?ngt an diesem Apfelbaum!?[Illustration: nimmt die Toten ab]Tiefbetr¨¹bt und sorgenschwer?Kriegt sie jetzt das Messer her,?Nimmt die Toten von den Str?ngen,?Da? sie so nicht l?nger h?ngen,[Illustration: und kehrt zur¨¹ck]Und mit stummem Trauerblick?Kehrt sie in ihr Haus zur¨¹ck.Dieses war der erste Streich,?Doch der zweite folgt sogleich.Zweiter Streich.Als die gute Witwe Bolte?Sich von ihrem Schmerz erholte,?Dachte sie so hin und her,?Da? es wohl das beste w?r',?Die Verstorb'nen, die hienieden?Schon so fr¨¹he abgeschieden,?Ganz im stillen und in Ehren?Gut gebraten zu verzehren. --?-- Freilich war die Trauer gro?,?Als sie nun so nackt und blo??Abgerupft am Herde lagen,?Sie, die einst in sch?nen Tagen?Bald im Hofe, bald im Garten?Lebensfroh im Sande scharrten. --[Illustration: sie weint aufs neu]Ach, Frau Bolte weint aufs neu,?Und der Spitz steht auch dabei.?Max und Moritz rochen dieses;??Schnell aufs Dach gekrochen!? hie? es.[Illustration: Max und Moritz auf dem Dach]Durch den Schornstein mit Vergn¨¹gen?Sehen sie die H¨¹hner liegen,?Die schon ohne Kopf und Gurgeln?Lieblich in der Pfanne schmurgeln. --[Illustration: die H¨¹hner in der Pfanne]Eben geht mit einem Teller?Witwe Bolte in den Keller,[Illustration: Vorfreude]Da? sie von dem Sauerkohle?Eine Portion sich hole,?Wof¨¹r sie besonders schw?rmt,?Wenn er wieder aufgew?rmt. --?-- Unterdessen auf dem Dache?Ist man t?tig bei der Sache.?Max hat schon mit Vorbedacht?Eine Angel mitgebracht.[Illustration: Im Haus tut sich was]Schnupdiwup! da wird nach oben?Schon ein Huhn heraufgehoben;?Schnupdiwup! Jetzt Numro zwei;?Schnupdiwup! Jetzt Numro drei;?Und jetzt kommt noch Numro vier:?Schnupdiwup! Dich haben wir! --?-- Zwar der Spitz sah es genau,?Und er bellt: Rawau! Rawau![Illustration: Flucht mit der Beute]Aber schon sind sie ganz munter?Fort und von dem Dach herunter. --?-- Na! Das wird Spektakel geben,?Denn Frau Bolte kommt soeben; --?-- Angewurzelt stand sie da,?Als sie nach der Pfanne sah.[Illustration: Alle H¨¹hner waren fort]Alle H¨¹hner waren fort,??Spitz!? -- Das war ihr erstes Wort.[Illustration: Spitz?]?Oh, du Spitz, du Unget¨¹m!?Aber wart! ich komme ihm!?[Illustration: Spitz!]Mit dem L?ffel, gro? und schwer,?Geht es ¨¹ber Spitzen her;?Laut ert?nt sein Wehgeschrei,?Denn er f¨¹hlt sich schuldenfrei.[Illustration: Max und Moritz im Verstecke]Max und Moritz im Verstecke?Schnarchen aber an der Hecke,?Und vom ganzen H¨¹hnerschmaus?Guckt nur noch ein Bein heraus.Dieses war der zweite Streich,?Doch der dritte folgt sogleich.  Dritter Streich.Jedermann im Dorfe kannte?Einen, der sich B?ck benannte.[Illustration: Meister B?ck]Alltagsr?cke, Sonntagsr?cke,?Lange Hosen, spitze Fr?cke,?Westen mit bequemen Taschen,?Warme M?ntel und Gamaschen --?Alle diese Kleidungssachen?Wu?te Schneider B?ck zu machen. --?Oder w?re was zu flicken,?Abzuschneiden, anzust¨¹cken,?Oder gar ein Knopf der Hose?Abgerissen oder lose --?Wie und wo und wann es sei,?Hinten, vorne, einerlei --?Alles macht der Meister B?ck,?Denn das ist sein Lebenszweck.?D'rum so hat in der Gemeinde?Jedermann ihn gern zum Freunde. --?-- Aber Max und Moritz dachten,?Wie sie ihn verdrie?lich machten.?N?mlich vor des Meisters Hause?Flo? ein Wasser mit Gebrause.[Illustration: Die Br¨¹cke]¨¹bers Wasser f¨¹hrt ein Steg?Und dar¨¹ber geht der Weg.[Illustration: ... und die S?ge]Max und Moritz, gar nicht tr?ge,?S?gen heimlich mit der S?ge,?Ritzeratze! voller T¨¹cke,?In die Br¨¹cke eine L¨¹cke.?Als nun diese Tat vorbei,?H?rt man pl?tzlich ein Geschrei:[Illustration: He! Heraus!]?He, heraus! du Ziegen-B?ck!?Schneider, Schneider, meck, meck, meck!? --?-- Alles konnte B?ck ertragen,?Ohne nur ein Wort zu sagen;?Aber, wenn er dies erfuhr,?Ging's ihm wider die Natur.[Illustration: B?ck kommt]Schnelle springt er mit der Elle?¨¹ber seines Hauses Schwelle,?Denn schon wieder ihm zum Schreck?T?nt ein lautes: ?Meck, meck, meck!?[Illustration: ... die Br¨¹cke bricht]Und schon ist er auf der Br¨¹cke,?Kracks! Die Br¨¹cke bricht in St¨¹cke;[Illustration: ... und dann ist er weg]Wieder t?nt es: ?Meck, meck, meck!??Plumps! Da ist der Schneider weg!?G'rad als dieses vorgekommen,?Kommt ein G?nsepaar geschwommen,[Illustration: Mit den G?nsen]Welches B?ck in Todeshast?Krampfhaft bei den Beinen fa?t.[Illustration: ... flattert er an Land]Beide G?nse in der Hand,?Flattert er auf trocknes Land.[Illustration: nass]¨¹brigens bei alle dem?Ist so etwas nicht bequem![Illustration: ... und mit Magendr¨¹cken]Wie denn B?ck von der Geschichte?Auch das Magendr¨¹cken kriegte.[Illustration: Frau B?ck]Hoch ist hier Frau B?ck zu preisen!?Denn ein hei?es B¨¹geleisen,?Auf den kalten Leib gebracht,?Hat es wieder gut gemacht.[Illustration: ... mit dem B¨¹geleisen]?Bald im Dorf hinauf, hinunter, Hie? es, B?ck ist wieder munter.Dieses war der dritte Streich,?Doch der vierte folgt sogleich.Vierter Streich.Also lautet ein Beschlu?:?Da? der Mensch was lernen mu?. --?Nicht allein das A-B-C?Bringt den Menschen in die H?h';?Nicht allein im Schreiben, Lesen?¨¹bt sich ein vern¨¹nftig Wesen;?Nicht allein in Rechnungssachen?Soll der Mensch sich M¨¹he machen;?Sondern auch der Weisheit Lehren?Mu? man mit Vergn¨¹gen h?ren.[Illustration: Lehrer L?mpel]Da? dies mit Verstand geschah,?War Herr Lehrer L?mpel da. --?-- Max und Moritz, diese beiden,?Mochten ihn darum nicht leiden;?Denn wer b?se Streiche macht,?Gibt nicht auf den Lehrer acht.?Nun war dieser brave Lehrer?Von dem Tobak ein Verehrer,?Was man ohne alle Frage?Nach des Tages M¨¹h und Plage?Einem guten, alten Mann?Auch von Herzen g?nnen kann. --?-- Max und Moritz, unverdrossen,?Sinnen aber schon auf Possen,?Ob vermittelst seiner Pfeifen?Dieser Mann nicht anzugreifen. --?-- Einstens, als es Sonntag wieder?Und Herr L?mpel brav und bieder[Illustration: an der Orgel]In der Kirche mit Gef¨¹hle?Sa? vor seinem Orgelspiele,?Schlichen sich die b?sen Buben?In sein Haus und seine Stuben,?Wo die Meerschaumpfeife stand;?Max h?lt sie in seiner Hand;  [Illustration: Max und Moritz mit der Pulverflasche]Aber Moritz aus der Tasche?Zieht die Flintenpulverflasche,?Und geschwinde, stopf, stopf, stopf!?Pulver in den Pfeifenkopf. --?Jetzt nur still und schnell nach Haus,?Denn schon ist die Kirche aus. --[Illustration: an der Kirchent¨¹r]Eben schlie?t in sanfter Ruh'?L?mpel seine Kirche zu;?Und mit Buch und Notenheften,?Nach besorgten Amtsgesch?ften,[Illustration: am Nachhauseweg]Lenkt er freudig seine Schritte?Zu der heimatlichen H¨¹tte,[Illustration: die Pfeife wird angez¨¹ndet]Und voll Dankbarkeit sodann,?Z¨¹ndet er sein Pfeifchen an.[Illustration: ... und man ist zufrieden]?Ach!? -- spricht er -- ?die gr??te Freud'?Ist doch die Zufriedenheit!?[Illustration: Rums!]Rums! Da geht die Pfeife los?Mit Get?se, schrecklich gro?.?Kaffeetopf und Wasserglas,?Tabaksdose, Tintenfa?,?Ofen, Tisch und Sorgensitz --?Alles fliegt in [im] Pulverblitz.[Illustration: Lebend auf dem R¨¹cken]Als der Dampf sich nun erhob,?Sieht man L?mpel, der gottlob!?Lebend auf dem R¨¹cken liegt;?Doch er hat was abgekriegt.[Illustration: schwarz wie ein Mohr]Nase, Hand, Gesicht und Ohren?Sind so schwarz als wie die Mohren,?Und des Haares letzter Schopf?Ist verbrannt bis auf den Kopf.?Wer soll nun die Kinder lehren?Und die Wissenschaft vermehren??Wer soll nun f¨¹r L?mpel leiten?Seine Amtest?tigkeiten??Woraus soll der Lehrer rauchen,?Wenn die Pfeife nicht zu brauchen?[Illustration: die Pfeife hat ihr Teil]Mit der Zeit wird alles heil,?Nur die Pfeife hat ihr Teil.Dieses war der vierte Streich,?Doch der f¨¹nfte folgt sogleich. _F¨¹nfter Streich._ Wer im Dorfe oder Stadt?Einen Onkel wohnen hat,?Der sei h?flich und bescheiden,?Denn das mag der Onkel leiden. --?-- Morgens sagt man: ?Guten Morgen!?Haben Sie was zu besorgen???Bringt ihm, was er haben mu?:?Zeitung, Pfeife, Fidibus. --?Oder sollt' es wo im R¨¹cken?Dr¨¹cken, bei?en oder zwicken,?Gleich ist man mit Freudigkeit?Dienstbeflissen und bereit. --?Oder sei's nach einer Prise,?Da? der Onkel heftig niese,?Ruft man: ?Prosit!? allsogleich,??Danke, wohl bekomm' es euch!? --?[?Danke,? - ?wohl bekomm' es euch!? --]?Oder kommt er sp?t nach Haus,?Zieht man ihm die Stiefel aus,?Holt Pantoffel, Schlafrock, M¨¹tze,?Da? er nicht im Kalten sitze, --?Kurz, man ist darauf bedacht,?Was dem Onkel Freude macht. --?-- Max und Moritz ihrerseits?Fanden darin keinen Reiz. --?-- Denkt euch nur, welch' schlechten Witz?Machten sie mit Onkel Fritz!?Jeder wei?, was so ein MaiK??fer f¨¹r ein Vogel sei.[Illustration: Maik?fer]In den B?umen hin und her?Fliegt und kriecht und krabbelt er.[Illustration: ... sch¨¹tteln]Max und Moritz, immer munter,?Sch¨¹tteln sie vom Baum herunter.[Illustration: ... und in die T¨¹te]In die D¨¹te [T¨¹te] von Papiere?Sperren sie die Krabbeltiere.[Illustration: Ab unter die Decke]Fort damit und in die Ecke?Unter Onkel Fritzens Decke![Illustration: Onkel Fritze geht zu Bette]Bald zu Bett geht Onkel Fritze?In der spitzen Zippelm¨¹tze [Zipfelm¨¹tze];?Seine Augen macht er zu,?H¨¹llt sich ein und schl?ft in Ruh.[Illustration: ... und schl?ft in Ruh][Illustration: Die K?fer]Doch die K?fer, kritze, kratze!?Kommen schnell aus der Matratze.[Illustration: ... kommen]Schon fa?t einer, der voran,?Onkel Fritzens Nase an.[Illustration: und werden erfasst]?Bau!? schreit er -- ?Was ist das hier???Und erfa?t das Ungetier.[Illustration: der Onkel saust]Und den Onkel voller Grausen?Sieht man aus dem Bette sausen.

Farewell.txt

Jul 23, 2017
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